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Mittwoch, 22. Juni 2016

Die Toleranz ist schuld

Fragmente zum Populismus, über Flüchtlinge und AfD


Fragmente zum Populismus,
über Flüchtlinge und AfD

Wieder einmal erkennt man das Desinteresse an Politik, am Interesse, was Politik scheint. Man inszeniert, wir instrumentalisieren, Journalisten stilisieren, weil es so leicht ist. Bis zum Ende des Jahres 2015 trumpften die Medien mit Schlagzeilen rund um die »Willkommenskultur« in Deutschland auf. Heute eher mit Aufmachern: »Flüchtlingszahlen gehen deutlich zurück« (z. B. Tagesspiegel, 3. April 2016) und gar »Nur noch 5500 Flüchtlinge im März« (z. B. Tagespiegel, 9. April 2016). Da wird Meinung gemacht, will man den Leser (Käufer) gewinnen. Dort wird nach Reißern gerungen und voneinander abgeglaubt. Alles, ohne sich nach den Hintergründen wenigstens zu erkundigen…
 

Dienstag, 28. April 2015

Ukraine - Demokratie: ein Exportschlager

Europa, Amerika und Russland: Ein nie abreißendes Schachspiel auf den Tischen der wirtschaftspolitischen Diplomatie. Ein Machtkampf ungeklärter Ursachen, zu absurden Anlässen und ebenso verschleierten Zielen.
 
Der Bürgerkrieg in der Ukraine bringt eine weitere große Prüfung des modernen Weltsystems in und für Europa. Eine Sonderstellung aller Konflikte nach dem Zweiten Weltkrieg. Ein verdrängter Krieg in den Köpfen der außenstehend lebenden, weg- und zuschauenden Bevölkerung, unterbrochen von Meldungen und »investigativen« Berichterstattungen durch europäisch-amerikanische Medien über gelegentliche lokale Schlachten in der Ostukraine. Ein nie abreißendes Schachspiel auf den Tischen der wirtschaftspolitischen Diplomatie. Ein Machtkampf ungeklärter Ursachen, zu absurden Anlässen und ebenso verschleierten Zielen ...

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Donnerstag, 2. April 2015

Mongolei

Reportagen aus dem Land der Mythen

Mongolei - Reportagen aus dem Land der Mythen
Wie sich die nomadische Mongolei zu einem konsumorientierten Land verändert hat, in dem westliche Lebensart mehr zählen als die alten Tugenden. Und warum daran auch der Kult um Dschingis Khan nichts ändert.
 
»Wenn wir, ein ganzes Volk, in gemeinsamer Anstrengung und gemeinsamem Willen, zusammenkommen, so gibt es nichts auf der Welt, was wir nicht erreichen oder lernen könne.« (Süchbaatar)
 
… Der Blick durch die Tür ist jeden Tag derselbe. Egal wo ihr Ger in der Gobi gerade steht. Eine Gebirgskette, morgens saftig gelb und mittags, blass gelbbraun, am Abend herrlich rötlich und in der Nacht pechschwarz. Auf der weiten Wüstensteppe gibt es glühende Schicksale, deren Puls die Jahreszeiten und deren Herz die Menschen in den Gers sind. Sie singen, während der Wind über das Land streift, das Lied vom Leben. Mag sein, dass die Wüstensteppe für einen Fremden nur ein karg bewachsener Sandkasten ist, für den Nomaden ist es der Gesang der Düne, der sie glücklich macht.
 
2015 - ISBN:   978-3-7347-6312-0 - 120 Seiten - 24 s/w Fotos - 8,99 Euro
 

Dienstag, 11. März 2014

Sibirien - Ebook

Reportagen aus Russland, dem Land der Sagen

 
 
Sibirien - Reportagen aus Russland, dem Land der Sagen
Entdecken wir Sibirien. Es ist warm, schön, herrlich wie am ersten Tag.

November 2013 - ISBN: 978-3-7322-8689-8, 120 Seiten - 41 s/w Fotos 



Freitag, 13. Dezember 2013

Sibirien

Reportagen aus Russland, dem Land der Sagen


Sibirien - Buchcover - Taiga, Transsibirische Eisenbahn
Reportagen aus Russland, dem Land der Sagen
Wir kennen Kolumbus. Doch wissen wir etwas über Jermak, den Entdecker Sibiriens. Dabei ist dieser Landstrich größer als Amerika.

Ab nach Sibirien, da ist es kalt: undurchdringlicher Urwald, eintönige Tundra, Dauerfrostböden, der Kältepol. Klischees über Klischees, Legenden und Sagen durchziehen unser Wissen, nähren unsere Ahnung. Doch Sibirien heißt, wenn man es aus der Sprache der alten Nomadenvölker übersetzt, nichts weiter als schlafende Erde.

Wagen wir den Weg, benutzen wir die Schneise, welche uns die Transsibirischen Eisenbahn nach Osten vorgibt, bis in den letzten Winkel. Begleiten wir Eisenbahner der Fernostbahn, stoßen wir zu den Wölfen im Baikal-Lena-Naturreservat vor und tauchen ein in die Religion des Lamaismus im Kloster Ivolginsk.

Entdecken wir Sibirien. Es ist warm, schön, herrlich wie am ersten Tag.

November 2013 - ISBN: 978-3-7322-8689-8, 120 Seiten - 41 s/w Fotos 


Rezension Eurasisches Magazin 
 
 

Dienstag, 2. Juli 2013

Buchbesprechung „Stalingrad-Protokolle“


Die Stalingrad-Protokolle
(Berliner Morgenpost)

Der Historiker Jochen Hellbeck setzt in seinem neuen Buch „Die Stalingrad-Protokolle“ dem bestens dokumentierten Schicksal der sechsten deutschen Armee vor Stalingrad eine authentische russische Perspektive entgegen. 1942 hatte eine Moskauer Historikerkommission mitten in der Schlacht von Stalingrad Rotarmisten befragt. Die Protokolle wurden eingelagert und erst vor einige Jahren wiederentdeckt. Durch die Zeitzeugenaussagen, die abgerundet werden von Tagebuchaufzeichnungen eines deutschen Soldaten, bekommt man eine andere Sichtweise auf die sowjetischen Soldaten. Sie waren beileibe nicht so brutal wie die Deutschen. Auch die Motivation der Rotarmisten war eine andere: Sie haben für das russische Volk, nicht für einen Diktator gekämpft. Mit einer Einführung und ausführlichem Anhang spannend und informativ.

Jochen Hellbeck: Die Stalingrad-Protokolle, Fischer Verlag,608 Seiten, 26 Euro.

Buch bestellen -  eBook bestellen

Dienstag, 23. Oktober 2012

Buch: Usbekistan - Reportagen aus dem Land der Märchen

Usbekistan - Reportagen aus dem Land der Märchen


Usbekistan - Reportagen aus dem Land der Märchen (Seidenstraße)
August 2012 - ISBN: 978-3-8482-1826-4 - 120 Seiten - 57 s/w Fotografien
Aus einer Periode des radikalen Umbruchs, einer Unsicherheit, haben die Menschen eine Sicherheit gefunden, haben sich wieder eingerichtet, haben es sich gemütlich gemacht. Sie kämpfen mit einem Erbe, welches ihr Leben bestimmte, ebenso mit ungeklärten Grenzen und den Verzerrungen ihrer ureigensten Traditionen. Da ist es, ein Leben voller alter und neuer Schwierigkeiten und Hoffnungen.

Usbekistan an der Seidenstraße, hier leben Menschen. Sie haben ihre Vergangenheit, ihre Träume und ihre Liebe. Sie haben etwas zu sagen, zu berichten, zu erzählen... wovon wir etwas lernen dürfen. Unternehmen wir eine Fahrt mit dem Kasachstan-Express, begeben wir uns in die Machalla der Seiden- und Teppichweber in Buchara, mischen uns unter dieselbe in Taschkent und begleiten Grenzer unter Opiumhändlern durch die Wüste Karakum.
 

Mittwoch, 2. Februar 2011

Mongolei - Der rote Held schwitzt

Ulaanbaatar - Mongolei – ein Gespräch zwischen Süchbaatarplatz und Kinderpark


Tschingis Khan Straße im Jahr 2000

 Wie sich die nomadische Mongolei zu einem konsumorientierten Land verändert hat, in dem westliche Lebensart mehr zählen als die alten Tugenden. Und warum daran auch der Kult um Dschingis Khan nichts ändert...

 Hübsch im Tal liegt sie, die Stadt, die Hauptstadt der Mongolei, Ulaanbaatar, der „Rote Held“ wie die deutsche Übersetzung lautet. Gemächlichkeit und Freude strahlt sie aus, wie die Einwohner ihre Gastfreundlichkeit zeigen. Angenehm schwingt das Gemüt, wenn man durch die Straßen flaniert, zwischen Bäumen, welche die Frische am Boden halten. Von jedem Punkt der Stadt erblickt man die Berge, ein Hindernis, was es zu überwinden gilt, will man eintreten in den Stolz, das Paradies der Mongolen. Die Stadt ist mongolisch geprägt, mit russischen und chinesischen Einflüssen verziert, dessen Zentrum der Süchbaatarplatz ist. Ein müßiger Gang, die Menschen begrüßen einander...  weiter lesen 

Tschingis Khan Strasse im Jahr 2007


 Informationen:

Mittwoch, 6. Januar 2010

Lettland - Im Land der Spekulanten?

Das Baltikum vom Boom in die Pleite - Die Rentner betteln wieder



Lettland hat hoch gepokert und ist tief gefallen. Das Land steht, wie das Baltikum insgesamt, kurz vor der Pleite. Reichlich unvorbereitet haben die Menschen den Boom genossen. Jetzt kommt der Kater. Stark gekürzte Durchschnittsrenten treiben die Ruheständler zum Betteln auf die Märkte. Die Verluste der Spekulanten werden sozialisiert. Junge Fachkräfte zieht es ins Ausland. So haben sich die Menschen den Kapitalismus nicht vorgestellt.

Reportage lesen

Mittwoch, 22. April 2009

Zurück in die Heimat - Zurück nach Russland

Eine wolgadeutsche Familie kehrt zurück zu Mütterchen Russland 



Nach einem Versuch in Deutschland Fuß zu fassen, leben Aljona und Mischa Riedel jetzt wieder auf einem Bauernhof an der Wolga und sind glücklicher als in Deutschland. Was haben sie hier, was sie in Deutschland nicht hatten? 



Reportage lesen

weitere Reportragen zu Russland

Freitag, 2. Januar 2009

Alle gegen Einen – alle gegen Russland



Gedanken eines Reisenden, der die russische Erde kennt, den russischen Menschen, die russische Seele. Und dem es nicht in den Kopf und nicht in sein Herz will, dass die antirussischen Ressentiments auch 20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs noch immer konserviert werden.

Zur Russlanddebatte: Kommentar (Eurasisches Magazin)

Weiterführend: Putin – ein Fehler? von Kai Ehlers





Freitag, 12. Dezember 2008

Kalender - Russland 2009 - Der Goldene Ring




Der Kalender: Russland 2009 – Goldener Ring

Seit jeher ziehen die mächtigen Kirchen des "Goldenen Rings" den Reisenden in seinen Bann. Die altrussische Baukunst spiegelt die wechselhafte Vergangenheit Russlands wieder. Sie prägt nicht nur die Hauptstadt Moskau, sondern auch zahlreiche Städte entlang der Wolga. . Der Betrachter erliegt einer Faszination hervorragender Fotografien, die optimal in Szene gesetzt sind.

Jedes Blatt des Kalenders ist beidseitig bedruckt und zeigt aufgeklappt im oberen Bereich eine Fotografie und im unteren Teil das Kalendarium des jeweiligen Monats mit Feiertagen der Schweiz, Österreichs und Deutschlands. Zusätzlich bieten sich dort genügend Freiräume für eigene Eintragungen.

Bibliographische Angaben:
Jan Balster
Russland 2009 – Goldener Ring
Preis: 18,90 Euro
Umfang: 26 Seiten, 12 Fotografien
Dauer: 12 Monate
Anfangsdatum: 1. Januar 2009
Format: 11 x 17“, 28 x 42 cm
Ausstattung: coil Einband, Farbdruck
Lulu-Verlag

Der Kalender ist ebenfalls in englisch unter dem Titel „Russia 2009 – Golden Ring" vorrätig.

Erhältlich im Internet unter http://stores.lulu.com/trotter

Kalender - Russland 2009 – Städte und Landschaften entlang der Transsibirischen Eisenbahn




Der Kalender: Russland 2009 – Städte und Landschaften entlang der Transsibirischen Eisenbahn

Was für eine Sehnsucht, die Transsibirische Eisenbahn. Die längste Eisenbahnstrecke der Welt. Ein Lebenstraum geht in Erfüllung. Die weite des Landes, die russische Seele. Eine Reise durch acht Zeitzonen entlang der klassischen Route der Transsib, von Moskau über das Kloster von Ivolginsk, den Baikalsee, dem heiligen Meer der Russen nach Wladiwostok, 9258 Kilometer. Der Betrachter erliegt einer Faszination hervorragender Fotografien, die optimal in Szene gesetzt sind.

Jedes Blatt des Kalenders ist beidseitig bedruckt und zeigt aufgeklappt im oberen Bereich eine Fotografie und im unteren Teil das Kalendarium des jeweiligen Monats mit Feiertagen der Schweiz, Österreichs und Deutschlands. Zusätzlich bieten sich dort genügend Freiräume für eigene Eintragungen.

Bibliographische Angaben:
Jan Balster
Russland 2009 – Städte und Landschaften entlang der Transsibirischen Eisenbahn
Preis: 16,90 Euro
Umfang: 26 Seiten, 12 Fotografien
Dauer: 12 Monate
Anfangsdatum: 1. Januar 2009
Format: 11 x 17“, 28 x 42 cm
Ausstattung: coil Einband, Farbdruck
Lulu-Verlag

Der Kalender ist ebenfalls in englisch unter dem Titel „Russia 2009 - towns and sceneries along Trans-Siberian Railway" vorrätig.

Erhältlich im Internet unter http://stores.lulu.com/trotter

Montag, 6. Oktober 2008

Russland - Glaube an der Wolga

Dia-Vortrag: Eine Reise mit dem Schiff von Moskau nach St. Petersburg
   




Datum:
Dienstag, 7. Oktober
2008
Uhrzeit:
19.00 Uhr
Ort:
VHS Radebeul e. V.
Adresse:01445 Radebeul,
Bernhard-Voß-Strasse 27

 

Warum mögen die Moskauer die Petersburger nicht und die Petersburger die Moskauer ebenso wenig? In Moskau redet man von Politik, in Petersburg schert sich niemand darum. In Moskau sitzt das große Geld, dieWirtschaftskraft des Landes, in Petersburg die Reichtümer der vergangenen Zaren. Doch wem gebührt der Titel „Hauptstadt“ Russlands zu sein? Was verbindet die beiden Städte und deren Menschen miteinander? Woran glauben sie?

Die Reise führt uns in das Herz Russlands, durch den „Goldenen Ring“, die erste Hauptstadt der RUS Wladimir, den Kreml von Suzdal und die kleine Kirche am Nerl. Wir besuchen Jaroslawl, Uglitsch und die Klosteranlage Kirillow, hoch im Norden die Museumsinsel Kishi (Karelien), Mandrogi und Zarskoje Selo mit seinem berühmten Bernsteinzimmer. Eine Gradwanderung zwischen „Einiges Russland“ und orthodoxem Russland, eine Schiffsreise zwischen Moskwa, Wolga und Newa...

Vortrag - Vorschau: Glaube an der Wolga

Weitere Termine: VHS Radebeul, VHS Dresden

Reisereportagen: Russland, Transsibirische Eisenbahn (Transsib) etc.


Mittwoch, 10. September 2008

Mein Abenteuer mit Reiner Meutsch - Zu Fuss von Dresden nach Dublin

RPR1 Rheinland - Pfälzische Rundfunk GmbH & Co KG - Radiointerview: Mein Abenteuer mit Reiner Meutsch

RPR1 Rheinland - Pfälzische Rundfunk GmbH & Co KG -
Radiointerview: Mein Abenteuer mit Reiner Meutsch

Mein Abenteuer: 24. und 26. August 2008:

Mein Abenteuer als Podcast zum Download hier


"Dein Buch Zu Fuss von Dresden nach Dublin kann man nur wärmstens
empfehlen..."
Reiner Meutsch
(RPR 1)


Vorschau RPR1:

Zu Fuß von Dresden nach Dublin - Jan Balster marschierte 3100 Kilometer ohne Geld durch Europa. Angewiesen auf seine Füße und 20 Kilogramm Gepäck auf dem Rücken schlug sich der Globetrotter von Coswig über die Schweiz, Frankreich, England bis nach Irland durch. In den Ferien einmal "Landstreicher" sein war Balsters Motivation, auf Bares zu verzichten. Unterwegs erlebte er Abenteuer, Entbehrungen und viele hilfsbereite Menschen.


Leseprobe Inhalt Reportage lesen zum Buch Buch bestellen

Donnerstag, 19. Juni 2008

Vom Zynismus des Hungers (Vietnam)

Gedanken zwischen Reis und Sprit (Vietnam)
   

Nicht Missernten sind es, die weltweit die Nahrungsmittelpreise in schwindelerregende Höhen treiben. Es sind die Leute vor den Börsencomputern, die Glücksritter, die den Ärmsten das Brot so sehr verteuern, dass sie Hunger leiden müssen. Sie hungern, damit der Börsenspekulant reich wird. Satt ist der immer.



   
Wenn ich sonntags diese weiße, klebrige Masse aus dem Kochtopf  schöpfe, mir der Wasserdampf in die Nase steigt, dann denke ich an Hung. Dann sehe ich ihn, dazu eine Horde älterer Landarbeiter in den Feldern Vietnams stehen. Ihr hartes Leben hat sich tief in die Falten ihrer Gesichter gebissen. Manchmal waten sie den gesamten Tag knietief im Wasser. Sie hacken, sie graben, sie pflanzen, meist in gebückter Haltung. Sie treiben ihren Wasserbüffel voran, das Arbeitstier, welchem sie nur dann die Rute geben, wenn es träge wird. 


   
Sie lieben ihn, den oft einzigen Besitz. Das merkt man, wenn man hört, wie sie ihm zureden, wenn sie mit der Hand über seinen Rücken streifen. Dazu bedarf es keiner Sprachkenntnisse. Es genügt dem Tonfall der Reisbauern zu lauschen...

Eurasisches Magazin: Reportage lesen
Reportagen Vietnam:
Reportagen lesen


Montag, 16. Juni 2008

„Letzte Nacht träumte ich vom Frieden“ von Dang Thuy Tram

Als würde man den Vietnamkrieg noch einmal erleben, hautnah, voller Grausamkeit und in aller Sinnlosigkeit, deren ein Krieg fähig ist. Die junge vietnamesische Ärztin Dang Thuy Tram hat ihrem Tagebuch anvertraut, wie sie inmitten des Schlachtfeldes versteckt im Urwald operiert, die Toten und Sterbenden begleitet, den Verlorenen ihre helfende Hand reicht. All die Empfindungen ihres jungen Lebens notiert sie, romantisch, sehr offen, manchmal hastig und knapp. Bis die Gewehrkugel eines amerikanischen Soldaten jäh ihre Hand stoppt und ihr Leben auslöscht.
Rezension zu: „Letzte Nacht träumte ich vom Frieden - Tagebuch aus dem Vietnamkrieg“ von Dang Thuy Tram, Krüger Verlag 2008, 224 Seiten, 17,90 Euro, ISBN: 978-3-8105-2029-6

Dienstag, 27. Mai 2008

Reisereportage: Wenn die Herde zieht

Zu Pferdzwischen Song-Kul und Naryn (Kirgisien)
       Von der Sommerweide am 2.500 Meter hoch gelegenen Song-Kul-See ziehen die Nomaden im Herbst zu Tal. Jurten und Hausrat werden auf einen alten Lada verladen, der Kurs auf Naryn nimmt. Hier überwintern die Dschigiten, Nachfahren der Goldenen Horde. Nur Tachawi, der Alte, bleibt mit seiner Familie in Tasch-Rabat zurück, einer Karawanserei, die aus dem fünfzehnten Jahrhundert stammt.
 

Natürlich will ich mit“, bestätigte ich: „Aber ich habe kein Pferd.“ So sind wir, die Deutschen, immer ein „Aber“ auf den Lippen. Und esgeht doch. Es dauert nur. Der Begriff Zeit definiert sich in Kirgisien aus der Gelassenheit des Landes. Das muss ich lernen...

Reportage  lesen

Mittwoch, 16. April 2008

Vortrag: "Zu Fuss von Dresden nach Dublin" - 3100 Kilometer ohne Geld durch Europa

Vortrag und Lesung zum Buch:
     
Datum:     Dienstag, 22. April 2008
Uhrzeit:   19.00 Uhr
Ort:            VHS Radebeul e. V.
Adresse:   01445 Radebeul, Bernhard-Voß-Strasse 27
"...ein echter Weltenbummler..." (Dresdner Morgenpost)

"Als Globetrotter sucht er das Authentische im Land und in den Menschen..." (Sächsische Zeitung)

3.100 Kilometer legte Jan Balster zurück– auf Schusters Rappen. Vom Ufer der Elbe bis an den Atlantik, quer durch Westeuropa via Schweiz, Frankreich, Großbritannien und Irland. Das besondere war nicht nur die Art des Reisens, sondern auch die Umstände: Balster hatte keinen Euro in der Tasche. 

Sein lebendiger, anschaulicher Bericht über eine ungewöhnliche Entdeckungstour ist mehr als nur Mitteilung über ein Abenteuer. Es ist auch eine Einladung, mal über den deutschen Tellerrand zu schauen. Der Sachse ermuntert und ermutigt, aus dem alltäglichen Trott auszubrechen. Dazu bedarf es keines gefüllten Kontos, sondern nur etwas Mut. Freunde
finden sich überall, die einem weiterhelfen. 

(Klappentext des Buches)

Reportagen zum Buch
 
 
      
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Dienstag, 18. März 2008

Fotoausrüstung und Reisefotografie

Menschen fotografieren




Wer sich mit der Reisefotografie beschäftigt, wird irgendwann vor der Frage stehen: Wie bekomme ich Menschen vor die Kamera?

Bei diesem sensiblen Thema entscheiden nicht nur die technischen Voraussetzungen, vielmehr wie der Fotograf einem Menschen gegenüber tritt. Als Grundvoraussetzung dienen hier: Einfühlungsvermögen, Höflichkeit sowie der Respekt vor dem Gegenüber. Dies bedeutet auch zu akzeptieren, wenn eine Person nicht mit auf ein Bild möchte.