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Donnerstag, 8. Mai 2014

Reiseführer - Die rätselhaften Steine von Carnac

Frankreich Reiseführer:

mehr als 3000 Menhire in der Südbretagne



Reiseführer - Die rätselhaften Steine von Carnac
Reiseführer - Die rätselhaften Steine von Carnac
Carnac, ein kleiner Badeort im Morbihan an der Bucht von Quiberon, liegt an der bretonischen Riviera, an der Atlantikküste der Bretagne im Norden Frankreichs. Sein Name leitet sich von Carn, dem englischen Wort Cairn, Steinhügel, ab. Der Besucher kann sich hier auf Muschelsuche begeben oder sich in den kleinen Bars des Städtchens verwöhnen lassen. Doch der Ruhm dieser Stadt liegt in erster Linie in der größten Menhir-Ansammlung der Welt begründet.
 
 
 
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Montag, 12. März 2007

Kein Geld in der Tasche – Leisten wir uns einen „Tornado“-Einsatz

Für die Bildung ist kein Geld da, auch für die Rente nicht. Unsere Gesellschaft verträgt keine Kinder, die machen uns unflexibel im Arbeitsleben und keine Rentner, die fressen unsere Ersparnisse auf und sind nur am Meckern. Außerdem gibt es zu viele davon. Und Urlaub brauchen wir auch nicht mehr, zumindest sollen wir nicht mehr in die Ferne fliegen, der Umwelt wegen. Die Flugzeuge schaden der Umwelt bekanntlich am meisten. Wenn ich die Zeit hätte, würde ich gern überall mit dem Zug hinfahren, bequem und nicht zu schnell, da müsste ich mich nicht in enge Sitze quälen, die für Menschen mit einer maximalen Körpergröße von 1,60 m ausgelegt sind.

Hauptsache allerlei sinnloses Kriegsgerät hat in unserem neuen „Tornado“ Platz, geräumig ist er und fügt der Umwelt nur einen „kleinen“ Schaden zu. Unsere Militärausgaben beschränken sich auf schlappe 450 Millionen Euro. Da haben wir doch Geld, was wir uns mühevoll von den Steuern abknapsen, in der Hoffnung unsere Kinder bekämen endlich einen Kindergartenplatz, damit wir ein wenig flexibler wären. Und vielleicht hegen wir ja auch die Hoffnung irgendwann unsere Eltern nicht mehr in so ein Heim für „Alte“ abschieben zu müssen.

Und erst die Hartz IV Empfänger, die sollen nicht über ihre Verhältnisse leben, sagt nicht nur die Politik. Kein Geld in den Taschen – Leisten wir uns einen „Tornado.“

Das tauchen mir so Fragen auf, wie...
Was ist so wichtig, dass man mit dem Flugzeug zwischen Berlin und München, Berlin und Hannover oder Hamburg und Frankfurt (Main) pendeln muss?
Warum müssen wir anderen Völkern unsere „Demokratie“ aufschwatzen? (Kabul, Afghanistan)
Warum erklären wir unseren Nachbarn immer wieder, wie sie gelebt worden?
Weshalb ist ein Flug von Dresden nach Stuttgart billiger als ein Zugticket dorthin?

Usw...

Hätten wir nicht genug, wenn wir keine Kriegskasse hätten?

Montag, 26. Februar 2007

Uns geht es nichts an – die Umweltdebatte

Die Klimakatastrophen nehmen zu. Unsere Erde erwärmt sich. Lapidar könnte man meinen, es gibt doch Schneekanonen. Na und, was kümmert es uns, wenn das Packeis schmilzt, der Lebensraum für unzählige Tiere sich immer weiter verknappt. Das ist doch alles so weit weg, das geht uns nichts an. Na ja, wenn unsere Kinder im Winter nicht mehr rodeln können, ist dies weniger schlimm, als wenn unsere Lieblingspiste in den Alpen keinen Schnee mehr führt. Schließlich haben wir dafür bezahlt. Positiv könnte man bemerken, dass wir irgendwann keine Winterreifen mehr aufziehen müssen.

Nun erklären uns die Damen und Herren da oben unsere Autos wären daran schuld und die Kühe auf den Weiden. Neue
Hybridfahrzeuge sollen wir kaufen und gleichzeitig zum Vegetarier mutieren. Eine alte Lobby meldet sich zu Wort. Sie wollen verdienen an der neuen Mode: Bioprodukt.

Regeln gelten selbstverständlich nur für kleine Leute. Die Meinungsbestimmer da oben futtern weiterhin Rindfleich, pusten
CO2 in die Umwelt und qualmen die Umwelt voll. Getreu nach dem Motto: Ihr anderen seit so weit weg, uns geht das nichts an.

Donnerstag, 16. November 2006

Die Plastiktüte

„50 einfache Dinge, die Sie tun können, um die Welt zu retten und wie Sie dabei Geld sparen“, heißt ein neues Buch aus dem Heyne Verlag. `,Da müssen wir doch was tun’, dachte sich auch der circa 60jährige Herr, dem ich gestern in einer Buchhandlung begegnete.
Stolz drehte und wendete er dieses Werk. Flugs betrachtete er einige Seiten, staunte wohl mit wie viel Phantasie die Seiten mit Buchstaben gefüllt und dass die Buchstaben auch noch Wörter ergeben. ,Kauf ich!’ Gedacht, getan, schritt er zur Kasse und legte seinen Fund der Verkäuferin vor. Gegen 5,95 Euro und einen Herzlichen Dank gab sie ihm das nackte Buch in die Hand. Die freundlichen Worte der Verkäuferin müssen dem Herren arg aufgestoßen haben.
„Tüte“, sagte er forsch.
„Bitte“, fragte sie und weißt dabei dezent mit ihrer Hand auf sein eben erworbenes Buch hin.
„Hören Sie schlecht“, kläffte er: „oder soll ich das Buch in der Hand mit mir rum tragen!“ Sichtlich verwirrt gab sie ihm, noch einmal sich für seinen Kauf bedankend, eine Plastiktüte.
„Unmöglich die Leute“, murrte er und ging.

Weitere Begebenheiten aus dem Leben eines Buchhändlers gibt es im Buchhändlerblog.