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Donnerstag, 2. April 2015

Mongolei

Reportagen aus dem Land der Mythen

Mongolei - Reportagen aus dem Land der Mythen
Wie sich die nomadische Mongolei zu einem konsumorientierten Land verändert hat, in dem westliche Lebensart mehr zählen als die alten Tugenden. Und warum daran auch der Kult um Dschingis Khan nichts ändert.
 
»Wenn wir, ein ganzes Volk, in gemeinsamer Anstrengung und gemeinsamem Willen, zusammenkommen, so gibt es nichts auf der Welt, was wir nicht erreichen oder lernen könne.« (Süchbaatar)
 
… Der Blick durch die Tür ist jeden Tag derselbe. Egal wo ihr Ger in der Gobi gerade steht. Eine Gebirgskette, morgens saftig gelb und mittags, blass gelbbraun, am Abend herrlich rötlich und in der Nacht pechschwarz. Auf der weiten Wüstensteppe gibt es glühende Schicksale, deren Puls die Jahreszeiten und deren Herz die Menschen in den Gers sind. Sie singen, während der Wind über das Land streift, das Lied vom Leben. Mag sein, dass die Wüstensteppe für einen Fremden nur ein karg bewachsener Sandkasten ist, für den Nomaden ist es der Gesang der Düne, der sie glücklich macht.
 
2015 - ISBN:   978-3-7347-6312-0 - 120 Seiten - 24 s/w Fotos - 8,99 Euro
 

Freitag, 13. Dezember 2013

Sibirien

Reportagen aus Russland, dem Land der Sagen


Sibirien - Buchcover - Taiga, Transsibirische Eisenbahn
Reportagen aus Russland, dem Land der Sagen
Wir kennen Kolumbus. Doch wissen wir etwas über Jermak, den Entdecker Sibiriens. Dabei ist dieser Landstrich größer als Amerika.

Ab nach Sibirien, da ist es kalt: undurchdringlicher Urwald, eintönige Tundra, Dauerfrostböden, der Kältepol. Klischees über Klischees, Legenden und Sagen durchziehen unser Wissen, nähren unsere Ahnung. Doch Sibirien heißt, wenn man es aus der Sprache der alten Nomadenvölker übersetzt, nichts weiter als schlafende Erde.

Wagen wir den Weg, benutzen wir die Schneise, welche uns die Transsibirischen Eisenbahn nach Osten vorgibt, bis in den letzten Winkel. Begleiten wir Eisenbahner der Fernostbahn, stoßen wir zu den Wölfen im Baikal-Lena-Naturreservat vor und tauchen ein in die Religion des Lamaismus im Kloster Ivolginsk.

Entdecken wir Sibirien. Es ist warm, schön, herrlich wie am ersten Tag.

November 2013 - ISBN: 978-3-7322-8689-8, 120 Seiten - 41 s/w Fotos 


Rezension Eurasisches Magazin 
 
 

Dienstag, 23. Oktober 2012

Buch: Usbekistan - Reportagen aus dem Land der Märchen

Usbekistan - Reportagen aus dem Land der Märchen


Usbekistan - Reportagen aus dem Land der Märchen (Seidenstraße)
August 2012 - ISBN: 978-3-8482-1826-4 - 120 Seiten - 57 s/w Fotografien
Aus einer Periode des radikalen Umbruchs, einer Unsicherheit, haben die Menschen eine Sicherheit gefunden, haben sich wieder eingerichtet, haben es sich gemütlich gemacht. Sie kämpfen mit einem Erbe, welches ihr Leben bestimmte, ebenso mit ungeklärten Grenzen und den Verzerrungen ihrer ureigensten Traditionen. Da ist es, ein Leben voller alter und neuer Schwierigkeiten und Hoffnungen.

Usbekistan an der Seidenstraße, hier leben Menschen. Sie haben ihre Vergangenheit, ihre Träume und ihre Liebe. Sie haben etwas zu sagen, zu berichten, zu erzählen... wovon wir etwas lernen dürfen. Unternehmen wir eine Fahrt mit dem Kasachstan-Express, begeben wir uns in die Machalla der Seiden- und Teppichweber in Buchara, mischen uns unter dieselbe in Taschkent und begleiten Grenzer unter Opiumhändlern durch die Wüste Karakum.
 

Freitag, 8. Mai 2009

„Tagebuch der Aralsee-Expedition 1848/49“ von Aleksej Ivanovic Butakov



Die Jahre 1848/49 sind für uns Mittel- und Westeuropäer keine Unbekannte. Während sich hier die Monarchen mit dem aufstrebendem Bürgertum, den entflammenden Freiheitsgedanken und somit den Aufständen auseinander setzten mussten, strebte das Zarenreich Russland auf, die Steppengebiete der turanischen Niederung unter sein Joch zu bannen...

Buchbesprechung lesen

Mittwoch, 10. September 2008

Mein Abenteuer mit Reiner Meutsch - Zu Fuss von Dresden nach Dublin

RPR1 Rheinland - Pfälzische Rundfunk GmbH & Co KG - Radiointerview: Mein Abenteuer mit Reiner Meutsch

RPR1 Rheinland - Pfälzische Rundfunk GmbH & Co KG -
Radiointerview: Mein Abenteuer mit Reiner Meutsch

Mein Abenteuer: 24. und 26. August 2008:

Mein Abenteuer als Podcast zum Download hier


"Dein Buch Zu Fuss von Dresden nach Dublin kann man nur wärmstens
empfehlen..."
Reiner Meutsch
(RPR 1)


Vorschau RPR1:

Zu Fuß von Dresden nach Dublin - Jan Balster marschierte 3100 Kilometer ohne Geld durch Europa. Angewiesen auf seine Füße und 20 Kilogramm Gepäck auf dem Rücken schlug sich der Globetrotter von Coswig über die Schweiz, Frankreich, England bis nach Irland durch. In den Ferien einmal "Landstreicher" sein war Balsters Motivation, auf Bares zu verzichten. Unterwegs erlebte er Abenteuer, Entbehrungen und viele hilfsbereite Menschen.


Leseprobe Inhalt Reportage lesen zum Buch Buch bestellen

Montag, 16. Juni 2008

„Letzte Nacht träumte ich vom Frieden“ von Dang Thuy Tram

Als würde man den Vietnamkrieg noch einmal erleben, hautnah, voller Grausamkeit und in aller Sinnlosigkeit, deren ein Krieg fähig ist. Die junge vietnamesische Ärztin Dang Thuy Tram hat ihrem Tagebuch anvertraut, wie sie inmitten des Schlachtfeldes versteckt im Urwald operiert, die Toten und Sterbenden begleitet, den Verlorenen ihre helfende Hand reicht. All die Empfindungen ihres jungen Lebens notiert sie, romantisch, sehr offen, manchmal hastig und knapp. Bis die Gewehrkugel eines amerikanischen Soldaten jäh ihre Hand stoppt und ihr Leben auslöscht.
Rezension zu: „Letzte Nacht träumte ich vom Frieden - Tagebuch aus dem Vietnamkrieg“ von Dang Thuy Tram, Krüger Verlag 2008, 224 Seiten, 17,90 Euro, ISBN: 978-3-8105-2029-6

Mittwoch, 16. April 2008

Vortrag: "Zu Fuss von Dresden nach Dublin" - 3100 Kilometer ohne Geld durch Europa

Vortrag und Lesung zum Buch:
     
Datum:     Dienstag, 22. April 2008
Uhrzeit:   19.00 Uhr
Ort:            VHS Radebeul e. V.
Adresse:   01445 Radebeul, Bernhard-Voß-Strasse 27
"...ein echter Weltenbummler..." (Dresdner Morgenpost)

"Als Globetrotter sucht er das Authentische im Land und in den Menschen..." (Sächsische Zeitung)

3.100 Kilometer legte Jan Balster zurück– auf Schusters Rappen. Vom Ufer der Elbe bis an den Atlantik, quer durch Westeuropa via Schweiz, Frankreich, Großbritannien und Irland. Das besondere war nicht nur die Art des Reisens, sondern auch die Umstände: Balster hatte keinen Euro in der Tasche. 

Sein lebendiger, anschaulicher Bericht über eine ungewöhnliche Entdeckungstour ist mehr als nur Mitteilung über ein Abenteuer. Es ist auch eine Einladung, mal über den deutschen Tellerrand zu schauen. Der Sachse ermuntert und ermutigt, aus dem alltäglichen Trott auszubrechen. Dazu bedarf es keines gefüllten Kontos, sondern nur etwas Mut. Freunde
finden sich überall, die einem weiterhelfen. 

(Klappentext des Buches)

Reportagen zum Buch
 
 
      
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Freitag, 12. Oktober 2007

Grundvoraussetzungen für eine soziale Reportage

„Es scheint, der Mann nimmt sich nicht so ernst, wie er die Dinge nimmt.“ Bertolt Brecht (1920)

Das Wissen über das Unbewusste, die Urform unseres Ichs, dient als Grundlage der menschlichen Psychologie. Sie ermöglicht uns einen ersten Einblick im Umgang , nicht nur mit einem fremden Menschen. Auch bei der Recherche einer Reportage o. ä., wo Menschen eine wichtige Rolle übernehmen, sollten wir dieses emotionale Grundgerüst berücksichtigen.

Während wir unser rationales Wissen, d. h. Sprachentwicklung, Kommunikation, Diplomatie etc., zwar ein Leben lang erweitern können, hat es jedoch kaum Auswirkungen auf unser Verhalten. Wir sind bequem. Wir reagieren eher auf Dinge, die uns pausenlos „unter die Nase“ gehalten werden. Unser Gehirn ist sicher die beste Erfindung der Evolution, dennoch hat es einen entscheidenden Nachteil, unser Automatisierungsstreben. Wir wollen über Dinge, die wir tun, nicht nachdenken. Was unter anderem dazu führt, dass wir unsere schlechten Gewohnheiten nicht korrigieren, geschweige denn ablegen können. Dies führt wiederum dazu, dass manche Menschen null anpassungsfähig sind.

Wir suchen nicht nach Möglichkeiten uns der Umwelt anzupassen, vielmehr nach einer Umwelt, die zu uns passt, in der wir uns wohlfühlen. Wie wir dies tun, welche Umstände uns zu solchem Handeln treiben, darf ich regelmäßig auf meinen Reisen durch unsere Gesellschaft erleben. (z. Bsp. In meinem Buch „Zu Fuß von Dresden nach Dublin“, Reportagen)

Doch wie kommt man als Autor heran an die fremden Menschen, heran an ihre persönliche Meinung?

An erster Stelle müssen wir uns selbst reglementieren, dieses Unbewusste beiseitedrücken, nicht unterdrücken. Auch wenn es noch so verlockend ist, etwas zu veröffentlichen, sollte man sich nicht dem Zwang unterwerfen, gar dem Druck aussetzten, dies tun zu müssen. Das fällt schwer, mögen viele anmerken, vor allem dann, wenn man davon Leben muss. Dies ist allerdings ein anderes Thema.

Als Ausgangspunkt, wenn man und das nicht nur als Autor mit Menschen umgeht, ist Toleranz, Vertrauen und ein echtes Interesse gegenüber seinem Gesprächspartner. Hierzu gehört auch die Standhaftigkeit, privates nicht zu veröffentlichen, auch wenn es noch so große Vermarktungschancen bietet.

Ein weiterer Gesichtspunkt ist die Ehrlichkeit gegenüber seinem Interviewpartner, welchem der Journalist davon in Kenntnis setzten sollte, sobald er eine Veröffentlichungsabsicht hegt. Er darf niemals davon ausgehen, der gegenüber merkt das schon nicht. Die Feinfühligkeit eines Menschen ist weder ergründbar noch zu durchschauen. Schließlich erwarten wir auch von unserem Partner, dass er ehrlich uns gegenüber ist. Um den Interviewpartner nicht gleich zu verschrecken, ist es ratsam, nicht sofort mit der Tür ins Haus zu fallen. Eine Erwähnung zwischendurch oder am Ende des Gespräches genügt. Zu diesem Zeitpunkt kann unser Gegenüber immer noch sein Veto einlegen.

Noch ein Wort zum Interviewpartner, sobald er weiß, es folgt eine Veröffentlichung:
- Er wird preisgeben, was gut für ihn ist, was er gern lesen möchte, damit er sich wohlfühlt.
- Menschen, die zur Selbstdarstellung neigen, werden sich produzieren.

Weiterführend siehe Brecht: "Fünf Schwierigkeiten beim Schreiben der Wahrheit" (1934/35) – Brecht Werke; Band 6; Schriften; Suhrkamp Verlag; Seite 171 – 186.

Weitere Themen:
Wie löse ich das Schreiben einer Reportage
Der Mensch ändert sich nie

Montag, 9. April 2007

Neu gestrickt, das hat der Benedikt

Wund geschrieben sind die Finger,
Zeil um Zeile füllt die Dinger,
Seit um Seite neu gedichtet,
hat er den Jesus eingerichtet.

Weltbestseller titelt jetzt die Zeitung,
sitzt schon auf der großen Leitung,
erklärt den Leut’ die neue Welt,
Leben, Tugend, alter Held.

Zart blitzt seine weiße Robe,
schreibt den text nicht erst ins Grobe
über Jesus hoch hinaus
opfert er den Festtagsschmaus.

Denn ohne gute Gläubigkeit,
meint er in seiner Eitelkeit,
ist ein Mensch, der Gott nicht ehrt,
kein Leben, überhaupt nichts wert.

Sie benebelt unsre ganzen Sinne,
werden klein zur Wasserrinne,
spült hinab das Denken selbst,
bis du auf die Schnauze fällst.

Samstag, 16. Dezember 2006

10. Lesung – die letzte Lesung in diesem Jahr

Nervös bin ich immer noch, bei jedem neuen Vortrag, als sei es der Erste meines Lebens. Wie wird das Publikum reagieren? Wird es mich akzeptieren, mich gar verdammen? Erzähle ich zu langsam, kann es mir folgen, mir, demjenigen, welcher das Ende schon kennt. Habe ich etwas ausgelassen, das dem Verständnis dient. Tauchen Fragen auf, die ich nicht beantworten kann. Vielleicht möchte ich die eine oder andere Antwort auch gar nicht beenden. Schließlich möchte ich mein Buch verkaufen. Da ist die Zwickmühle, in welcher ich stecke.

Und am Ende bin ich erleichtert. Das Interesse ist da. Wie immer. Von Minute zu Minute werde ich ruhiger, entspanne mich, lasse die Stunden, und ich überziehe immer meine Vorträge, aufatmen. Das Publikum ist dabei.

Vergessen ist alles, wenn der Applaus ertönt. Und wenn ich auch nur eine Hand voll Leser begeistern konnte, so bin ich doch glücklich. Der Abend ist gelungen.

Buch: „Zu Fuß von Dresden nach Dublin“ – 3100 Kilometer ohne Geld durch Europa

Freitag, 8. Dezember 2006

Kostet nichts die eigne Seinung

Feststeh’n tut das Urteil gleich
über all die Dinge,
nicht über das Gesetz.

Ideen braucht man und ein Reich
überkluger Leute
im weltbeweihten WEB.

Da findet man Gesuchtes,
kostenlos im breiten Ringe,
vielerlei Verruchtes,
mittelmäßiges Gesinge.

Angepasst ist da die Meinung,
allgemein mit fetter Beute,
kostet nichts die eigne Seinung.
So ist’s allgemein wohl heute.